Projekte

Aktuelle Projekte

 

  • Teilprojekte im Rahmen des BMBF-Projekts DIALO:GE: Digitalisierung in der Ausbildung von Lehramtstudierenden: Orientierung und Gestaltung ermöglichen
    http://www.pse.rub.de/dialoge/

Changing curricula (gemeinsam mit Prof. Dr. Gabriele Bellenberg, Prof. Dr. Markus Ritter, Prof. Dr. Katrin Rolka, Can Küplüce)
Demokratisierung (gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Karim Fereidooni, Prof. Dr. Markus Ritter, Prof. Dr. Björn Rothstein, Prof. Dr. Sven Thiersch, Prof. Dr. Judith Visser, Dr. Rainer Wackermann, Leonie Funda)
 

  • Teilprojekt Community of Practice Geisteswissenschaften (Schwerpunkt Fremdsprachen) im Rahmen des QLB BMBF-Projekts Communities of Practice NRW für eine innovative Lehrerbildung
    https://www.uni-due.de/comein/cop-geiwi/

 

  • Entwicklung einer digitalen Lernplattform (OER) „Medienkompetenz im Fremdsprachenunterricht“ (gefördert durch das Rektoratsprogramm „Digitale Lehre“ der Ruhr-Universität Bochum)

Im Rahmen des Projekts werden 32 handlungsorientierte Online Lehr-/Lerneinheiten zu wichtigsten Medienkompetenzen entwickelt und erprobt. Der Kurs soll in das M.Ed.-Curriculum integriert, so dass die strukturierte Vermittlung von Medienkompetenz im Laufe des ganzen M.Ed.-Studiums systematisch gefördert wird.

 

  • Kompetenzorientierte Inklusion im (Fremd)Sprachenunterricht (Förderprogramm „Inklusionsorientierte Ausbildungsanteile im Master of Education“, Professional School of Education der RUB, Ressort „Lehrentwicklung“ (Gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Grünnagel (Romanistik), Dr. Katrin Bente Karl (Slavistik), Prof. Dr. Markus Ritter (Anglistik), Enrico Serena (Romanistik), Prof. Dr. Sebastian Susteck (Germanistik), Prof. Dr. Judith Visser (Romanistik)

Ziel des Projekts ist die fächerübergreifende Entwicklung modularisierter Lehrkonzepte und -materialien mit Fokus auf die Bedarfe philologischer Fächer der Sekundarstufen I und II Gymnasium/Gesamtschule.

 

  • SPRACHE.TESTEN

Die von mir initiierte einrichtungsübergreifende Forschungs- und Praxisgruppe bringt Kollegen und Kolleginnen aus verschiedenen Bereichen zusammen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Testens (primär fremdsprachlicher Kompetenzen) mit einer didaktischen Zielsetzung in Lehre und Forschung beschäftigen.  Wir organisieren Workshops, Weiter- und Fortbildungen für Lehrkräfte, Vorträge von internationalen Experten, Arbeitskolloquien, arbeiten mit den großen Testanbietern national und international zusammen, bereiten gemeinsame Projekte vor und bieten Lehrveranstal-tungen für die Studierenden an. 

 

Abgeschlossene Projekte

 

  • Evaluations- und Beurteilungskompetenzen: gleich für alle Lehrkräfte? Eine Analyse zwischen Anspruch und Status Quo. (gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Stadler)

Das Projekt umfasste eine Bedarfsanalyse, deren Ziel es war, Bewertungspraktiken von RussischlehrerInnen zu erheben und mehr über ihre speziellen Bedürfnisse hinsichtlich des Testens und Bewertens im Russischunterricht zu erfahren. Ausgehend von den Bedingungen des Russischunterrichts in deutschsprachigen Ländern wurde ein Online-Fragebogen entwickelt, pilotiert und an RussischlehrerInnen in Deutschland, Österreich, Südtirol und in der Schweiz versendet. Es wurden Daten von 198 teilnehmenden RussischlehrerInnen ausgewertet und basierend auf der Bedarfsanalyse wurde eine Konzeption für die Leistungsbeurteilungskompetenz von zukünftigen Russischlehrkräften entwickelt.

Im Jahr 2017 initiierte ich die Ausweitung der Untersuchung auf die Sprachbeurteilungskompetenz für Lehrkräfte romanischer Sprachen und führte diese gemeinsam mit Prof. Dr. Judith Visser (RUB), Dr. Carmen Konzett-Firth sowie Prof. Dr. Stadler (beide Universität Innsbruck) durch. Momentan werden Antworten von 696 Lehrkräften des Französischen, Spanischen und Italienischen aus Deutschland und Österreich ausgewertet.

 

  • Online-Spiel „Zum ersten Mal in Russland”

“Zum ersten Mal in Russland” ist ein webbasiertes Spiel, das Russischlernern eine virtuelle Reise nach Russland ermöglicht und verschiedene Kompetenzen trainiert. Mit dem Spiel wird die Bewältigung authentischer Aufgaben bei einem Aufenthalt in Russland gezielt vorbereitet, z.B. ein Besuch bei russischen Freunden, Planung und Gestaltung von Freizeitaktivitäten, Bewältigung kommunikativer Situationen im Flughafen oder bei der Zugfahrt. Dabei werden in der Online-Umgebung Lese- und Hör(-Seh)-verstehen, Elemente der schriftlichen Kompetenz sowie simuliertes Sprechen und Schreiben trainiert. Das Spiel bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten im Russischunterricht auf den Niveaustufen A1+ bis B2.

Das Spiel ist allen Interessenten frei zugänglich: https://firsttimeinrussia.wixsite.com/russia

Genauere Informationen zum Spiel erhalten Sie im Artikel, der in Ausgabe 02/20 von Praxis Fremdsprachenunterricht Russisch im Oldenbourg-Verlag erschienen ist: https://www.oldenbourg-klick.de/zeitschriften/praxis-fremdsprachenunterricht-russisch/2020-2/zum-ersten-mal-russland

 

  • What does the analysis of c-test gaps tell us about the construct of a c-test? A comparison of foreign and heritage language learners (gemeinsam Anna Timukova)

Der C-Test wird häufig als Instrument zur Beurteilung von allgemeiner Sprachkompetenz bei Fremdsprachenlernern benutzt (Eckes & Grotjahn, 2006). Das Projekt untersuchte ob der C-Test die gleichen Komponenten von Sprachkompetenz misst, wenn er von HerkunftsprecherInnen gelöst wird, die eine große Gruppe der Russischlernenden im universitären Kontext darstellen.

 

  • Einsatz von Selbstevaluation im Fremdsprachenunterricht an der Hochschule (gemeinsam mit Anastasia Nechaeva)

Das Projekt untersuchte, wie man Selbstevaluation so gestalten kann, dass die Lerner ihren Lernfortschritt nicht in kontextlosen Inhalten (z.B. Vokabeln zum Thema Reise oder Vergangenheitsformen), sondern in Kompetenzen beschreiben können. Russischlerner in kompetenzorientierten A1 und A2 Kursen am Sprachenzentrum einer Universität führen am Ende jeder Lektion eine Selbstevaluation in unterschiedlichen Formaten durch. Es wurde u.a. untersucht, ob die Lerner, die regelmäßig ihre Fortschritte beim Russischlernen evaluieren, am Ende des Kurses mit ihren Lernfortschritten mehr zufrieden sind als die Kontrollgruppen (ohne Selbstevaluation), ob sie es einfacher finden, die Kursinhalte nach dem Kursabschluss zu rekapitulieren und ob sie motivierter sind, die Sprache weiter zu lernen. Außerdem wird der Frage nachgegangen, welche Form der Evaluation (u.a. geschlossene oder offene Fragebögen) sich für Studierende als hilfreicher herausstellt und warum.